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Sternenzerstörer

…Sternenzerstörer…

 

Ich habe lange darüber nachgedacht, bin aber nun zu dem Schluss gekommen, mich ab sofort von der Sternebewertung hier in meinem Blog zu trennen. So wirklich glücklich war ich damit von Anfang an sowieso nie. Ich habe gemeint, dem Leser auf einen kurzen Blick eine erste Orientierung an die Hand zu geben.  Aber wo genau zieht man die Grenze zwischen 2 und 3 oder 4 und 5 Sternen, bei anderen Bloggern ist das eh völlig anders und überhaupt: alles subjektiv. Was soll ich mir also darüber den Kopf zerbrechen, stattdessen habe ich ein paar Minuten mehr Zeit, um meine ebenfalls subjektive Besprechung des Buches aufzuschreiben. Und ich glaube, dass ich die in einer Form hinbekomme, anhand derer der Leser entscheiden kann, ob ihn das von mir vorgestellte Buch interessiert und -in welcher Form auch immer- einen eigenen Blick wert ist.

Ab jetzt also hier sternenbefreit. Wer darauf nicht verzichten möchte, kann sich meine Rezensionen gerne bei goodreads oder lovelybooks anschauen, da ich sie auf beiden Plattformen hinterlege.

Wie macht ihr das mit den Sternen? Ich hab festgestellt, dass ich Leseempfehlungen eher aus Blogs OHNE Sternewertung mitnehme und, dass ich von gehypten Büchern ( zuletzt: “Unterleuten” von Juli Zeh und “Winters Garten” von Valerie Fritsch) oftmals extrem enttäuscht bin und dass ich von so einigen 1-Sterne-Bewertungen angenehm positiv überrascht war. Das führt dieses ganze Bewertungssystem für mich ohnehin ad absurdum.

Bin für Anregungen offen und freu mich, wenn ihr auch ohne Sternchen in Zukunft bei mir lesen kommt :-)

Danke fürs Teilen!

11 comments

  1. Sabine -

    Huhu Devona,

    verstehen kann ich dich – auch wenn ich selber die Sternebewertung nutze, und das auch nicht vorhabe zu ändern. Und du hast natürlich recht – das ist rein subjektiv. Selbst wenn man in einer Rezension seine Meinung begründet und einem Buch deshalb zum Beispiel “nur” 2 Sterne gibt, sind die kritisierten Punkte für einen anderen vielleicht gar nicht so relevant und würden die Bewertung gar nicht so sehr beeinflussen.
    Ich bewerte aus dem Bauch heraus, versuche natürlich das dann auch zu begründen. Aber auch ich tue mich schwer mit “nur” 5 Sternen, deshalb habe ich auch halbe Sterne eingeführt. Andererseits ertappe ich mich dabei, dass ich einen und auch anderthalb Sterne eigentlich nie vergebe – selbst 5 Sterne sind bei mir eine seltene Bewertung… Vielleicht bin ich einfach zu kritisch?
    Bei gehypten Büchern bin ich mittlerweile auch sehr vorsichtig, weil meine Meinung leider oft eine ganz andere ist. Und auch bei Büchern, die durchweg gut bewertet sind (auch ohne Hype), bin ich oft nicht so begeistert wie andere – nun ja, die Geschmäcker sind halt verschieden. Und was die Sterne angeht – mach so, wie du magst. Ich lese deine Rezis auch ohne Sternebewertung. :-)

  2. Devona -

    Liebe Sabine,

    danke fürs feedback. Ich hab das mit den halben Sternen bei Dir gesehen, das würde es für mich noch mehr verkomplizieren, auch wenn ich weiß, was Du meinst. Ja und klar ist es aus dem Bauch heraus, Vieles würde man später sogar etwas anders bewerten, das macht es ja für mich so…hmmm….irgendwie sinnbefreit. Und ich sehe auch noch einen anderen Unterschied, für dich ist es sicher auch besser, so den Überblick zu behalten, du rezensierts p.M. so ca. 3-5 mal so viel wie ich. Das ist schon eine ganz andere Hausnummer, ich kann mir vorstellen, dass ein System da angenehm ist.
    Ich denke nicht, dass du zuuuuu kritisch bist. Ich hab bei dir gute Schnittmengen und der Rest ist eben wirklich reine Geschmackssache. Du bist thematisch nicht extrem festgelegt, du liest anspruchsvollere Sachen neben reiner Unterhaltungsliteratur und Klassikern, für mich gehört das alles zwanglos zusammen, ich lese deine Rezensionen sehr gerne und hole mir auch Anregungen bei dir. Das paßt schon ;-)

  3. Sabine -

    Ja, stimmt – ich lese ziemlich viel und habe auch den Anspruch, jedes Buch zu rezensieren. Wobei ich das für mich gerade hintergrage. es gibt ja immer mal wieder Bücher, zu denen ich nich tviel zu sagen habe – lohnt sich da wirklch eine Rezi? Heute habe ich mal mit einer Kurzrezi versucht – und nur aufgeschrieben, was positiv und was negativ war. Ich bin aber noch nicht sicher, ob das das Richtige für mich ist. Da bin ich noch auf der Suche nach einer guten Lösung.
    Und vielen Dank für dein Lob – das freut mich, dass dir meine Rezis und mein Buchgeschmack gefallen. *rotwerd*

    LG Sabine

  4. Devona -

    Jaaaaa, das Thema hab ich auch am Wickel. Finde ich ja lustig. Ich rezensiere eh nicht alles, aber ich habe auch schon über Kurzrezensionen nachgedacht und grüble derzeit über eine Struktur nach. Irgendwas steckbriefmäßiges, was man optisch immer gleich gestaltet und was man als Kurz-Rezension direkt erkennt…so richtig erhellt bin ich aber bisher nicht. Hintergrund ist der Gedanke, dass es eigentlich Zeitverschwendung ist, Bücher, zu denen man eh nicht viel zu sagen hat (wobei: die lasse ich eigentlich komplett weg) bzw. die eher negativ wegkommen, auch noch in den Fokus zu rücken, wozu? Lieber die Lesenswerten empfehlen…irgendwie sowas in der Richtung. Mal sehen. Vielleicht fällt uns beiden was ein.

  5. Sabine -

    Ich finde gerade bei Büchern, die nicht so gut weggekommen sind, eine Rezension wichtig (oder auch eine Kurzrezi) – nicht um sie in den Focus zu rücken, aber um zu erklären, warum das Buch nicht gefallen hat. Was für mich ein k.o.-Kriterium ist, kann ein anderer ja ganz anders empfinden. Ich finde ja nciht, dass es schlechte Bücher gibt, nur bin ich halt nciht immer der richtige Leser – oder die Stimmung war fr ein Buch nicht passewnd. Dafür schreibe ich ja auch Abbruchberichte – um zu erklären, was beim Lesen einfach nicht gepasst hat.

    Aber ich bin gespannt auf deine Art der Kurzrezis – für Tipps und Anregungen bin ich diesbezüglich echt dankbar.

    LG Sabine

  6. Devona -

    Stimmt auch wieder. Du bist da aber auch viel fleißiger als ich ;-)

  7. Winterkatze -

    Keine Sterne oder sonstige Bewertungen bei mir, das ist mir zu anstrengend und zu wenig aussagekräftig. Und bei anderen Blogs schaue ich auch nie auf diese “Noten”, sondern lese die Rezensionen, um die verschiedenen Aspekte zu erfahren, die demjenigen gefallen oder eben nicht gefallen haben.

    Ich fände es auch schwierig Büchern aus unterschiedlichen Genres “vergleichbare” Bewertungen verpassen zu müssen. So setzte ich an einen heiteren Liebesroman zum Beispiel ganz andere Ansprüche als an einen sozialkritischen Klassiker, würde ich da beiden vier Sterne geben, weil das eine Buch für sein Genre erfrischende Ideen hat, keine der üblichen nervigen Klischees erfüllt und mich gut unterhalten hat, während das andere bereichernd, spannend und lehrreich war, ich aber mit der Erzählweise stellenweise nicht so glücklich war, dann käme mir das seltsam vor. ;)

  8. Devona -

    Ja, genau dieselben Gedanken haben mich umgetrieben. Man “liebt” ja auch nicht jedes Genre gleich. Letztendlich setzte man aber mit den Sternen einen Vergleich. Oftmals habe ich die gleichen Kritikpunkte wie jemand Anderes an dasselbe Buch, seine Sternewertung sieht aber komplett anders aus.

    Ich fühle mich jetzt irgendwie “befreit”, nicht zuletzt auch deshalb, weil mir die Nachdenkerei über die Sterne auch Zeit geraubt hat. Danke für deine Meinung ;-). Hat mich bestätigt.

  9. Neyasha -

    Ich habe ja auch vor einer Weile den Sternen den Rücken gekehrt, auch wenn ich die Bücher für mich noch immer danach bewerte (das liegt daran, dass ich die Buchverwaltungsoftware Bookpedia nutze und dort auch gern mal im Überblick nachschaue, was fü mich so die “Highlights” in einem bestimmten Jahr waren) und man bei mir im Rezensionsüberblick auch noch die Sterne sehen kann.
    Aber bei der Rezension an sich fühle ich mich inzwischen auch ohne Sterne einfach wohler – vor allem auch, weil ich tendenziell eher kritisch bewerte und daher 4 Sterne noch immer ein sehr gutes Buch für mich sind, während für andere 4 Sterne manchmal schon ein Zeichen für massive Schwächen sind.
    Als Leserin ist es mir ja relativ egal, muss ich sagen, ob bei anderen Blogs nun eine Sternenwertung ist oder nicht. Für Empfehlungen lassen ich mich davon sowieso kaum beeinflussen, da ist mir die Rezension an sich wichtiger.

  10. Devona -

    Ja, das mache ich auch so, für den “internen” Gebrauch schreibe ich sie auch auf, da ICH ja auch weiß, was genau sie MIR sagen, ich finde das auch immer sehr schwer zu vermitteln. Bei mir waren auch 3 Sterne ein Buch, was man duchaus empfehlen und lesen kann, nur halt nicht mit dem Anspruch jetzt die große, literarische Offenbarung zu bekommen. Und 4 Sterne sind definitiv ein sehr gutes Buch, das sehe ich auch so wie du: nur halt viele Leute stufen völlig anders ab und deshalb ist diese Art Wertung für mich nach außen hin dann doch recht sinnlos. Ich glaube, man kann das, je öfter man bei jemandem liest, immer besser einschätzen, z.B. ist mir Sabines Sternebewertung mittlerweile gut verständlich, weil ich bei ihr häufig lese. Bin ich irgendwo das erste Mal, ist es schwieriger.

  11. Neyasha -

    Ja, genauso ist das bei mir auch mit 3 Sternen und nochmal ja: man selbst weiß, was die eigenen Sternewertungen bedeuten, aber nach außen kommt das manchmal falsch an.

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