Pure Landlust

Pure Landlust – Literarische Träumereien vom Leben in der Natur

 

purelandlust

 

Anthologie erschienen im Hörverlag am 14. April 2015, Textauswahl: Carolin Bunk

Gelesen von Stefan Wilkening, Wanja Mues, Devid Striesow, Mark Waschke, Dietmar Wunder, Johannes Steck, Antonia von Romatowski, Stephan Buchheim und Susanne Schröder.

Klappentext:
Wer träumt nicht davon, endlich der Stadt zu entfliehen und den Blick über Wiesen und Berge schweifen zu lassen? Große Autoren erzählen von den Freuden eines einfachen Lebens im Einklang mit der Natur, von der Apfel- und Heuernte und vielem mehr.

Eine Sammlung klassischer Erzählungen und Gedichte für den Urlaub auf dem Land oder zum Träumen für alle, die in der Stadt bleiben müssen.

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Zunächst einmal möchte ich etwas zur Aufmachung dieser Anthologie sagen, weil sie mich wirklich begeistert hat. Normalerweise mache ich keine eigenen Fotos und nutze die verlagseigenen Cover oder Widgets. “Pure Landlust” ist aber auch innerhalb der Verpackung so liebevoll gestaltet, dass ich diesmal eine Ausnahme gemacht habe.

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Jede einzelne der 4 CD-Hüllen aus hochwertigem Karton wurde mit den zauberhaften Illustrationen von Sonja Schadwinkel und thematisch passenden Aphorismen verschönert, ebenso dekorativ ist das beiliegende Infoheftchen gestaltet, in dem (sehr zur Freude bloggender Leser ;-)) alle Sprecher kurzbiografisch vorgestellt werden und ein Quellenverzeichnis zu finden ist. Ich habe selten eine CD-Sammlung in so schöner, rundum stimmiger Aufmachung gesehen.

Zum Inhalt: Carolin Bunk hat bei der Auswahl und Kombination der Gedichte und Geschichten ein gutes Händchen bewiesen. Sie hat das Stichwort “Literarische Träumereien” nicht allzu starr gehandhabt, ich vermute, 4 CDs nur-Träumerei wären irgendwann langweilig geworden. Die Träumerei wird aufgelockert durch amüsante, heitere Texte, wie zum Beispiel Theodor Storms “Wenn die Äpfel reif sind” (gelesen von Devid Striesow) oder auch “Eine Rigi-Besteigung” von Mark Twain (gelesen von Stefan Wilkening), durchaus aber auch tiefsinnig Philosophisches. Insgesamt eine ausgewogene Mischung, Gedichte werden locker zwischen die längeren -aber niemals zu langen- Texte gestreut, ein bestimmtes starres Ordnungsprinzip scheint es nicht zu geben.

Ganz besonders liebenswert fand ich die Erzählung “Der Gärtner und die Herrschaft”  von Hans Christian Andersen (gelesen von Wanja Mues), die einerseits schon wie ein Märchen Andersens daherkommt, andererseits aber einen völlig eigenen, nichtmärchenhaften Charme besitzt.

Die genaue Inhaltsangabe findet der Interessierte in oben stehendem Widget, ebenso ein Verzeichnis aller Sprecher, die ausnahmslos einen prima Job gemacht haben.

Ich empfehle diese Anthologie allen Naturbegeisterten mit einer Affinität zu zeitlosen,klassischen Erzählungen. Aufgrund der hochwertigen Aufmachung auch prima als Geschenk geeignet.

Danke fürs Teilen!

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