Asides

OT:Twitter – Zensur und Boykott

Dem halbwegs informiertem Leser muss ich nicht erklären, was in den letzten Wochen bezüglich Meinungsfreiheit und barrierefreie Kommunikation in den sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter passiert ist, Stichwörter wie „Heiko Maas“ und „Netzwerkdurchsetzungsgesetz“ sollten reichen.

Ich habe den Wechsel von Twitter zur freespeech-Plattform gab.ai nach dem Fall „Kolja Bonke“ konsequent vollzogen, habe meine Twitter-Inhalte (bei facebook bin ich nicht registriert) gelöscht und bin seither stumm. Ich habe heute auch die Twitter-Verteilung meiner Beiträge unter dem Account „@buecherblogs“ löschen lassen und die Verlinkung zu Twitter von meinem Blog entfernt. Es wird von mir keinen Content mehr auf Twitter geben.

Ich bedanke mich bei allen Twitter-Followern. Ich bin unter gleichem Accountnamen bei gab.ai zu finden und natürlich gibt es auch demnächst hier wieder Rezensionen.

Alles, was ich sonst noch zu sagen hätte, hat Quentin Quencher auf seinem Blog „Glitzerwasser“ bereits  in einem sehr lesenswerten Beitrag zusammen gefasst, in dem ich mich zu 100% wiederfinde und den ich dankenswerterweise reposten darf.

 

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Die blinden Sonnenblumen – Alberto Méndez

Die blinden Sonnenblumen

Erschienen: 26.08.2005 bei Verlag Antje Kunstmann
Autor/Autorin: Alberto Méndez

Klappentext: In vier kunstvoll miteinander verwobenen Episoden erzählt Méndez vom Grauen des Spanischen Bürgerkrieges. Für die republikanischen Spanier wurde er ein Kreuzweg, der Tausende in die Gefängnisse und vor die Gewehrläufe des Erschießungskommandos brachte. Da ist z.B. der junge Dichter, der mit seiner schwangeren Frau vor der Armee in die Berge flieht und in der verschneiten Wildnis das Tagebuch von der Geburt seines Kindes, dem Tod der Mutter, des Kindes und seines eigenen Sterbens hinterlässt. Alberto Méndez hat vier exemplarische Niederlagen beschrieben. Die Helden dieser Geschichten vereint das staunende Entsetzen über die Gewalt der Sieger, die ihnen die Luft zum Atmen nimmt. Wie blinde Sonnenblumen sind sie, Sonnenblumen, denen das Licht fehlt. Alberto Méndez‘ Roman ist mit Spaniens wichtigstem Literaturpreis, dem Premio de la Critica, ausgezeichnet.

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