Reha im Vivantes-Klinikum Berlin - oder: Schimmel muss kein Pferd sein

3 Wochen ambulante Reha im Detail - Neues aus der Schwarzpilzklinik

Sommernovelle - Christiane Neudecker

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Novelle

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Projekt „Regional-Saisonale Ernährung“

Unsere Ernährung ist nicht erst seit dem dieswöchigen Fipronil-Eierskandal in den Schlagzeilen. Der Weizen genießt nicht mehr den besten Ruf, der Zucker ohnehin nicht und im Jahr 2011 sorgten die ach-so-gesunden Sprossen mit dem EHEC-Skandal für Aufsehen. Olivenöl wird gepantscht, vegane Fertigprodukte werden durch manipulative Techniken in den Fokus der Verbraucher gedrückt und prinzipiell kann eh jeder „Bio“ auf jeden Dreck schreiben. Lebensmittel werden durch die halbe Welt gekarrt, um sie dann in mieser Qualität (Stichwort: Obst) an den Mann zu bringen. „Superfood“, welches in fernen Ländern beheimatet ist, ruiniert die Existenz dort einheimischer Bauern, nur weil es durch den künstlich geschaffenen Bedarf auf Europas dekadenten Tellern einen Massenhype auslöst.

Der Verbraucher, der sich bewusst und verantwortungsvoll ernähren möchte, hat es schwer. Mal wird dies, mal Jenes propagiert. Die Propaganda nützt dem, der sie verbreitet.  Die Manipulationstechniken sind gigantisch und nicht für Jeden und schon gar nicht auf die Schnelle zu durchschauen.

Nachdem ich in den 90ern vollumfänglicher, ländlicher Selbstversorger im Ernährungsbereich war, möchte ich jetzt als Stadtmensch mit einem Langzeitprojekt herausfinden: wie ernähre ich mich sinnvoll mit ausschließlich EINHEIMISCHEN (Kontinent) und REGIONALEN (Wohnort) und SAISONALEN Produkten, ist das überhaupt möglich? Ich habe das in den letzten beiden Wochen locker anvisiert und möchte das Ganze nun konsequent ein Jahr durchziehen, auch unter dem Gesichtspunkt: Umweltfreundlichkeit. Ich bin mir noch nicht sicher, in welcher Form ich das Projekt schriftlich dokumentieren möchte (täglich, wöchentlich,schaumermal), denke aber, dass sich das finden wird. Ich möchte mich nicht stressen und habe deshalb Rahmenbedingunge formuliert.

Mitstreiter (auch für Zeitabschnitte, die kürzer als ein Jahr sind!) mit gerne eigenen Rahmenbedingungen sind herzlich willkommen. Vielleicht will Jemand ja mal 2 Wochen einen Versuch starten o.ä. …

Blauschmuck – Katharina Winkler

Erschienen: 08.02.2016 bei Suhrkamp Insel
Autor/in: Katharina Winkler

Klappentext:

Filiz wächst in einem kurdischen Dorf in der Türkei auf. Sie ist zwölf, als sie sich in den um wenige Jahre älteren Yunus verliebt und mit ihm von einem gemeinsamen Leben im Westen träumt: »›Wie wollen wir leben, Yunus?‹ / ›In Jeans. Wir werden Jeanshosen tragen. In Deutschland.‹« Mit fünfzehn heiratet sie Yunus – heimlich und gegen den Willen ihres Vaters. Doch mit der Hochzeit platzen auch die Träume von Freiheit und Autonomie: Statt Jeans trägt Filiz jetzt Burka; gemeinsam mit den drei Kindern, die in dieser Ehe geboren werden, ist sie der körperlichen und seelischen Brutalität ihres Mannes und ihrer Schwiegermutter ausgesetzt. Daran ändert auch die Emigration der Familie in den Westen nichts – vorerst. Denn nach einer neuerlichen Eskalation der Gewalt gelingt Filiz das vermeintlich Unmögliche: die Befreiung aus physischer und psychischer Abhängigkeit.

Katharina Winklers Debütroman Blauschmuck beruht zur Gänze auf wahren Begebenheiten. Er macht die Abgründe von Abhängigkeit und brutaler Unterdrückung anschaulich und erzählt vom Leben einer Frau, in dem Liebe und Gewalt nicht nur untrennbar, sondern nicht mehr zu unterscheiden sind.

OT:Twitter – Zensur und Boykott

Dem halbwegs informiertem Leser muss ich nicht erklären, was in den letzten Wochen bezüglich Meinungsfreiheit und barrierefreie Kommunikation in den sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter passiert ist, Stichwörter wie „Heiko Maas“ und „Netzwerkdurchsetzungsgesetz“ sollten reichen.

Ich habe den Wechsel von Twitter zur freespeech-Plattform gab.ai nach dem Fall „Kolja Bonke“ konsequent vollzogen, habe meine Twitter-Inhalte (bei facebook bin ich nicht registriert) gelöscht und bin seither stumm. Ich habe heute auch die Twitter-Verteilung meiner Beiträge unter dem Account „@buecherblogs“ löschen lassen und die Verlinkung zu Twitter von meinem Blog entfernt. Es wird von mir keinen Content mehr auf Twitter geben.

Ich bedanke mich bei allen Twitter-Followern. Ich bin unter gleichem Accountnamen bei gab.ai zu finden und natürlich gibt es auch demnächst hier wieder Rezensionen.

Alles, was ich sonst noch zu sagen hätte, hat Quentin Quencher auf seinem Blog „Glitzerwasser“ bereits  in einem sehr lesenswerten Beitrag zusammen gefasst, in dem ich mich zu 100% wiederfinde und den ich dankenswerterweise reposten darf.

 

Mein Langzeitprojekt: Regional-saisonale Ernährung