Category: gehört

Im Frühling sterben – Ralf Rothmann

 

Erschienen: 15.07.2015  bei HörbucHHamburg
Autor/Autorin: Ralf Rothmann
Spieldauer: 6 Stunden 16 Minuten
Sprecher: Thomas Sarbacher

Klappentext: Im Frühling sterben ist die Geschichte von Walter Urban und Friedrich »Fiete« Caroli, zwei siebzehnjährigen Melkern aus Norddeutschland, die im Februar 1945 zwangsrekrutiert werden. Während man den einen als Fahrer in der Versorgungseinheit der Waffen-SS einsetzt, muss der andere, Fiete, an die Front. Er desertiert, wird gefasst und zum Tod verurteilt, und Walter, dessen zynischer Vorgesetzter nicht mit sich reden lässt, steht plötzlich mit dem Karabiner im Anschlag vor seinem besten Freund … In eindringlichen Bildern erzählt Ralf Rothmann vom letzten Kriegsfrühjahr in Ungarn, in dem die deutschen Offiziere ihren Männern Handgranaten in die Hacken werfen, damit sie noch angreifen, und die Soldaten in der Etappe verzweifelte Orgien im Angesicht des Todes feiern. Und wir erleben die ersten Wochen eines Friedens, in dem einer wie Walter nie mehr heimisch wird.

 

(mehr …)

Todesmärchen – Andreas Gruber

todesmaerchen

Erschienen:  15.08. 2016 bei der Hörverlag
Autor/in: Andreas Gruber
Sprecher/in: Achim Buch

Länge: 14 Stunden, 28 Minuten

Klappentext:  Sneijder und Nemez sind zurück!

In Bern wird die kunstvoll drapierte Leiche einer Frau gefunden, in deren Haut der Mörder ein geheimnisvolles Zeichen geritzt hat. Sie bleibt nicht sein einziges Opfer. Der niederländische Profiler Maarten S. Sneijder und BKA-Kommissarin Sabine Nemez lassen sich auf eine blutige Schnitzeljagd ein – doch der Killer scheint ihnen immer einen Schritt voraus. Währenddessen trifft die junge Psychologin Hannah im norddeutschen Steinfels ein, einem Gefängnis für geistig abnorme Rechtsbrecher. Sie soll eine Therapiegruppe leiten, ist jedoch nur an einem einzelnen Häftling interessiert: Piet van Loon. Der wurde einst von Sneijder hinter Gitter gebracht. Und wird jetzt zur Schlüsselfigur in einem teuflischen Spiel …

(mehr …)

Und was hat das mit mir zu tun? – Sacha Batthyány

undwashatdasmitmirzutunow

 

Erschienen: 19.02.2016  bei D.A.V.
Autor/in: Sacha Batthyány
Spieldauer: 5 Stunden 12 Minuten (gekürzte Lesung)
Sprecher: Barnaby Metschurat, Dagmar Manzel, Corinna Kirchhoff

Klappentext:

Ein schreckliches Verbrechen

März 1945, der Krieg ist fast zu Ende. Im österreichisch-ungarischen Grenzort Rechnitz richtet Margit Thyssen-Batthyany, Enkelin des deutschen Stahlbarons, ein rauschendes Fest für lokale Nazi-Größen aus. Es wird getrunken, gelacht und getanzt. Gegen Mitternacht verlassen einige Festgäste das Schloss und erschießen 180 jüdische Zwangsarbeiter, die angeblich am Fleckfieber erkrankt sind. Das Massaker, eines der schlimmsten Nazi-Verbrechen am Ende des Zweiten Weltkriegs, geht als das „Verbrechen von Rechnitz“ in die Geschichte ein.

Eine berührende Spurensuche

Zürich, 2009. Als der Journalist Sacha Batthyany in einem Zeitungsartikel über das Geschehen in Rechnitz seine eigene Großtante Margit Thyssen-Batthyany erkennt, die er als Junge nicht gemocht, aber mit den Eltern oft besucht hat, ist er schockiert. Die „Gastgeberin der Hölle“ wird sie genannt. Was, fragt er sich, hatte seine Großtante wirklich mit dem Verbrechen zu tun? Das Massengrab wurde nie gefunden, das Verbrechen nie restlos aufgeklärt. Sacha Batthyany macht sich auf die Suche nach Antworten, reist zum Ort des Geschehens, spricht mit weit entfernten Verwandten. Er liest von Kriegsenkelvereinen, von dem unsichtbaren Band, das vorherige Generationen mit den heutigen verbinden soll. Immer wieder fragt er sich, was die Geschichte seiner Familie, die tief in die Kriegswirren des gewaltvollen 20. Jahrhunderts verstrickt war, mit seiner eigenen Gegenwart zu tun hat. Sind wir doch alle Kriegsenkel? Schließlich stößt Sacha Batthyany auf das Tagebuch seiner Großmutter Maritta und auf ein lang gehütetes Familiengeheimnis.

(mehr …)