Stellas Traum – Annette Hohberg

 

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Erschienen: 02.05.2016  bei Droemer/Knaur
Autor/in: Annette Hohberg

Klappentext: Zärtlich und in wunderschönen Bildern erzählt Annette Hohberg die Geschichte einer innigen Jugendfreundschaft. Stella, Tim und Paul sind unzertrennlich, sie ergänzen sich perfekt. Bis etwas Entsetzliches geschieht und aus dem fröhlichen Mädchen Stella eine kühle, distanzierte Frau macht, die jedes Gefühl mit Arbeit betäubt. Nach 20 Jahren führt ein weiteres tragisches Ereignis die einstigen Freunde noch einmal zusammen. Kann jetzt aus Liebe Vergebung werden? Das poetische Porträt einer Freundschaft, die ihre Unschuld verliert.

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Der Tod kann mich nicht mehr überraschen – Heike Vullriede

 

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Erschienen: 2012 bei Luzifer
Autor/in: Heike Vullriede

Klappentext: Marvin liegt in sündhaft heißem Badewasser und übt das Sterben, indem er einfach den Atem anhält. Doch während er längst wie ein bleiches Sirenenopfer dahintreiben könnte, rekeln sich Frau und Tochter im Wohnzimmer auf dem Sofa. Gestorben wird wohl allein. Eine schlechte Diagnose hat Marvin Abel aus seinem erfolgreichen Leben gerissen. Nun lässt er ihn nicht mehr los, der Gedanke an den Tod, den er bisher so erfolgreich verdrängte. Wäre er doch niemals wegen dieser Kopfschmerzen zum Arzt gegangen, dann hätte sein Leben so rosarot weitergehen können. Oder?Bepackt mit neuer Unterwäsche und einer viel zu prall gefüllten Reisetasche, begibt er sich ins Krankenhaus, um sein Leben zu retten. Auf seinem Zimmer knipst er als Erstes ein Handyfoto von dem Schnarchsack im Nebenbett und eins von sich selbst, zur Erinnerung an seine noch immer dichte Haarpracht vor der Chemotherapie. Marvin will kämpfen. Schließlich hat er das Leben fest im Griff und bisher noch keinen Kampf verloren. Bald steht der erste Besucher vor Marvins Bett: Basti, sein kleiner Bruder. Der bringt nicht nur einen Supermarkt-Blumenstrauß mit, sondern auch eine schockierende Bitte. Und er bleibt nicht der Einzige, der Marvin haarsträubende Überraschungen bereitet. Marvin traut seinem eigenen Leben nicht mehr und möglicherweise ist er auch neidisch auf die Enten im Park. Wo ist seine heile Welt geblieben? War es am Ende nichts weiter als ein Traum von Gestern und Morgen? Und wie, verdammt noch mal, lässt man das los?

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Offener Brief an die Kommentatoren meines letzten Blogbeitrages

 

Liebe Blogleser,

der folgende Beitrag von mir tut mir furchtbar leid für Euch, denn er ist eigentlich unnötig. Er sorgt für keine gute Stimmung, lenkt vom Lesen ab, ist ausserhalb der Komfortzone unseres Hobbys. Und leider aber doch nötig, weil es ausserhalb meines Selbstverständnisses liegt, gegen mich vorgebrachte, strafrechtlich relevante Aussagen auf sich beruhen zu lassen. Für mich ist das Internet kein rechtsfreier Raum, in dem Jeder tun und lassen kann, was er will.

Ich hätte besagten Kommentar nicht freischalten müssen, ich hätte ihn löschen können. Ich denke aber, wenn man öffentlich schreibt, sollte man auch öffentlich auf Kommentare reagieren, ich finde Zensur furchtbar. Wenn ich diesen Kommentar also freischalte, muss ich Stellung dazu nehmen. Aufgrund des Umfangs und der Übersicht in einem eigenen Beitrag.

Darüber hinaus ist der Kommentar auch noch in anderer Hinsicht interessant. In den letzten Monaten ging es in der Blogosphäre viel um die “Professionalität” der Buch-Blogger, blabla hier, blabla da. Der Kommentar ist von einer Regisseurin und einem Autor, also Leuten, denen man noch eher Professionalität zutraut als einem  Blogger. Und er ist so unprofessionell, wie man es sich nur vorstellen kann. Unprofessionell, peinlich, völlig daneben und….ja, auch traurig. Ein leuchtendes Beispiel für an die Wand gefahrene Kommunikation und abstoßende Selbstdarstellung. Also immer dran denken: Meinungen können differieren, man sollte trotzdem sachlich bleiben. Provokation ist selten produktiv.

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Und was hat das mit mir zu tun? – Sacha Batthyány

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Erschienen: 19.02.2016  bei D.A.V.
Autor/in: Sacha Batthyány
Spieldauer: 5 Stunden 12 Minuten (gekürzte Lesung)
Sprecher: Barnaby Metschurat, Dagmar Manzel, Corinna Kirchhoff

Klappentext:

Ein schreckliches Verbrechen

März 1945, der Krieg ist fast zu Ende. Im österreichisch-ungarischen Grenzort Rechnitz richtet Margit Thyssen-Batthyany, Enkelin des deutschen Stahlbarons, ein rauschendes Fest für lokale Nazi-Größen aus. Es wird getrunken, gelacht und getanzt. Gegen Mitternacht verlassen einige Festgäste das Schloss und erschießen 180 jüdische Zwangsarbeiter, die angeblich am Fleckfieber erkrankt sind. Das Massaker, eines der schlimmsten Nazi-Verbrechen am Ende des Zweiten Weltkriegs, geht als das „Verbrechen von Rechnitz“ in die Geschichte ein.

Eine berührende Spurensuche

Zürich, 2009. Als der Journalist Sacha Batthyany in einem Zeitungsartikel über das Geschehen in Rechnitz seine eigene Großtante Margit Thyssen-Batthyany erkennt, die er als Junge nicht gemocht, aber mit den Eltern oft besucht hat, ist er schockiert. Die „Gastgeberin der Hölle“ wird sie genannt. Was, fragt er sich, hatte seine Großtante wirklich mit dem Verbrechen zu tun? Das Massengrab wurde nie gefunden, das Verbrechen nie restlos aufgeklärt. Sacha Batthyany macht sich auf die Suche nach Antworten, reist zum Ort des Geschehens, spricht mit weit entfernten Verwandten. Er liest von Kriegsenkelvereinen, von dem unsichtbaren Band, das vorherige Generationen mit den heutigen verbinden soll. Immer wieder fragt er sich, was die Geschichte seiner Familie, die tief in die Kriegswirren des gewaltvollen 20. Jahrhunderts verstrickt war, mit seiner eigenen Gegenwart zu tun hat. Sind wir doch alle Kriegsenkel? Schließlich stößt Sacha Batthyany auf das Tagebuch seiner Großmutter Maritta und auf ein lang gehütetes Familiengeheimnis.

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